Travel Individuell · Löhnfeld 26 · D-21423 Winsen (Luhe)
Tel. 04171 / 40 90-70 · Fax -68 · mail@travel-individuell.de

Exklusives Reisen -
Einzigartiges Erleben

www.travel-individuell.de

04171-409070 - Nutzen Sie gerne unseren Rückruf-Service!

Informationen zu Land und Leuten

Das Haschemitische Königreich Jordanien ist ein Staat in Vorderasien. Es grenzt im Westen an Israel, im Norden an Syrien, im äußersten Nordosten an den Irak, im Osten und im Süden an Saudi-Arabien und an das Rote Meer (Golf von Aqaba), an dem es eine Seegrenze zu Ägypten hat.

landschaft - Dana_5,21Jordanien hat eine Fläche von 89342 qkm, die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt ca. 380 km, die Ost-West-Ausdehnung ca. 150-400 km. Die Einwohnerzahl beträgt ca. 5,7 Millionen, davon leben ca. 2 Millionen in der Hauptstadt Amman. Die Amtssprache ist Arabisch.

Jordanien, ein Land mit hohem Wüstenanteil, gliedert sich von West nach Ost in drei Landschaftsräume: Der von Norden nach Süden verlaufende Jordangraben erreicht im Toten Meer den tiefsten Punkt der Erdoberfläche (395 m unter dem Meeresspiegel). Jordanien hat einen Anteil von 755 qkm am Toten Meer. Der Große Afrikanische Grabenbruch setzt sich südlich über den Golf von Aqaba ins Rote Meer fort.
 

Das ostjordanische Bergland steigt in einer schroffen, zerklüfteten Steilwand über dem Jordangraben auf. Dieses Faltengebirge, mit dem höchsten Berg des Landes Jebel Ram (1.754 m) 50 km östlich von Akaba gelegen, gliedert sich durch mehrere Hochebenen. Den nördlichen Teil bildet das Gilead-Gebirge, auf dessen Hochflächen die Städte Amman, Zarqa und Irbid liegen. Im Osten schließen sich an das Bergland die ausgedehnten, von Wadis zerschnittenen Wüstentafelländer. Sie nehmen etwa zwei Drittel Jordaniens ein.

Der Nordwesten des Landes hat Mittelmeerklima mit heißen trockenen Sommern und kühlen feuchten Wintern sowie einer jährlichen Niederschlagsmenge von rund 800 mm. Im Osten und Süden gibt es weniger Niederschläge (100 mm). wadi rum - Wadi RumIm weitaus größten Teil Jordaniens herrscht kontinentales Wüstenklima. Die mittleren Sommer- beziehungsweise Wintertemperaturen liegen in Amman bei 31 bis 38 °C beziehungsweise 13 bis 19 °C.
Die Vegetation variiert aufgrund der unterschiedlichen Klimaverhältnisse. In den Trockengebieten und dem Bergland wachsen nur spärlich Zwerg- und Dornsträucher (Tamarisken und Schirmakazien). In den Steppen finden sich auch weitläufige Grasflächen. Nördlich von Amman gibt es durch Aufforstung größere und kleinere Waldflächen mit Zypressen, Eichen, Akazien und überwiegend Kiefern.
In Jordanien kommen Geier, Steinadler, Steinböcke, Hyänen, Wildkatzen, Enten, Wölfe, Gazellen und Wildziegen vor. Es gibt verschiedene Eidechsenarten, Schmetterlinge und Skorpione.
Die Jordanier sind zu 99% Araber, daneben leben Tscherkessen, Kurden und Armenier. Ein Großteil der Bevölkerung ist palästinensischer Abstammung, Jordanien ist seit 1947/48 Aufnahmeland für Palästinenser, die überwiegend die jordanische Staatsangehörigkeit erhalten haben. Das Bevölkerungswachstum liegt bei 2,5 %.

93 % der Bevölkerung bekennen sich zum sunnitischen Islam. Der Islam ist Staatsreligion. 5 % der Bevölkerung sind Christen, 2 % gehören sonstigen Religionen an.
Nach der Verfassung von 1952, zuletzt geändert 1992, ist Jordanien eine konstitutionelle Monarchie der haschemitischen Dynastie. Staatsoberhaupt ist König Abdullah II. bin al-Hussein (seit 1999).
Jordanien ist Mitglied der Vereinten Nationen (UNO), der Organisation Islamischer Länder (OIC) und der Arabischen Liga. Die größten Städte sind Amman, Zarqa, Irbid, ar-Rusaifa, Wadi as-Sir, Aqaba, Madaba und al-Baq'a.

Landwirtschaft ist meist nur mittels künstlicher Bewässerung möglich. Angebaut werden Getreide, Obst und Gemüse. Wichtigster Wirtschaftszweig ist der Phosphatabbau mit anschließender Verarbeitung zu Düngemitteln. Es werden auch Kupfererze, Ölschiefer und Kali gefördert. dead sea - Salt Formations 6Neben einer Erdölraffinerie gibt es Zement- und chemische Industrie.
Die Verkehrsverbindungen sind gut ausgebaut. Das Eisenbahnnetz ist 618 km lang, das Straßennetz 5.200 km lang. Einziger Hafen ist Aqaba.

Der Tourismus macht ca. 10 % des Bruttoinlandsproduktes aus und ist die zweitwichtigste Devisenquelle. Das Land hat zum Teil einzigartige touristische Attraktionen zu bieten. Antike Stätten und archäologische Ausgrabungen: vor allem die Felsenstadt Petra, das antike Gerasa (Jerash), die Zitadelle von Amman, die Mosaiken von Madaba. Landschaften und Naturdenkmäler: die Wüstenlandschaft von Wadi Rum, das Tote Meer am tiefsten Punkt der Erde, das Taucherparadies bei Aqaba am Roten Meer mit den nördlichsten Korallenriffen der Welt.




  Seite drucken